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ITMDNP Bericht 2019

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Deutsches Normungspanel (DNP) - Indikatorenbericht 2019

Basierend auf repräsentativen Daten von deutschen Normungsunternehmen und zunehmend auch von Unternehmen, die nur Normen anwenden, gibt dieser Indikatorbericht des Deutschen Normungspanels (Akronym "DNP") Auskunft über verschiedene Aspekte der Normung.

Der Beitrag von Innovationen zur Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen sowie zu anderen unternehmerischen Dimensionen ist unbestritten. Die Vorteile der Normung und der Anwendung von Normen sind jedoch noch nicht vollständig als wesentlicher Einflussfaktor erkannt worden - nicht zuletzt aufgrund fehlender empirischer Untersuchungen in diesem Bereich. Aus diesem Grund wurde im Herbst 2011 von der Deutschen Gesellschaft zur Förderung der Normungsforschung (FNS) das Deutsche Normungsgremium eingerichtet.

Die FNS trug dazu bei, die Forschung zu Themen und Fragen der Normung zu fördern, um qualitative Bewertungen von Aspekten der Normungspolitik vorzunehmen. Seit 2019 wird das Projekt direkt vom DIN und der DKE finanziert und unterstützt. Für das DNP werden jährliche Erhebungen durchgeführt, um Daten über die Normungsaktivitäten und die Anwendung von Normen durch Unternehmen zu sammeln, mit denen dann die Auswirkungen von Normung und Normen auf verschiedene wirtschaftliche und soziale Dimensionen untersucht werden.

Eine solche systematische Analyse erfordert zuverlässige, detaillierte Daten, die durch Umfragen bei denselben Wirtschaftsakteuren (Personen oder Unternehmen) zum gleichen Thema und im Zeitverlauf erhoben werden. Für die Erforschung der komplexen Auswirkungen von Standardisierungsprozessen und die Anwendung formaler und informeller Standards auf den Geschäftserfolg sind so genannte Paneldaten besonders wichtig. Daten aus mehreren Umfragewellen wurden kombiniert, um einen Paneldatensatz zu erstellen. Basierend auf diesen einzigartigen Daten wurden Erkenntnisse über Veränderungen in der Normungsarbeit und die Anwendung formaler und informeller Normen im Zeitablauf gewonnen. Der Bericht enthält darüber hinaus einen speziellen Abschnitt mit den Schwerpunkten Normen und öffentliches Recht:

Basierend auf dem neuen Konzept und dem neuen Rechtsrahmen können EU-Richtlinien und -Verordnungen grundlegende Anforderungen festlegen, die von öffentlichem Interesse sind und die Definition technischer Lösungen "harmonisierten Normen" überlassen. Wenn Hersteller diese harmonisierten Normen anwenden, wird von der Übereinstimmung mit den Anforderungen von Richtlinien oder Vorschriften ausgegangen. Normen bleiben jedoch freiwillige Empfehlungen, da es den Herstellern freisteht, von ihnen abzuweichen und die Konformität auf andere Weise zu dokumentieren. Es gibt auch Fälle, in denen nationales Recht auf (formale) Normen verweist (z.B. das deutsche Produktsicherheitsgesetz). Wie auf EU-Ebene ist die Anwendung der referenzierten Normen weitgehend freiwillig, aber die Antragsteller können von der Konformitätsvermutung profitieren.


Vor diesem Hintergrund beschäftigt sich der Sonderabschnitt mit dem Unterschied in der Wahrnehmung und Beteiligung von Normen & Normung und öffentlichem Recht & Gesetzgebung.

Bericht lesen: Deutsch, Englisch

www.normungspanel.de

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